IT und Medienbildung in der Schule

Der Tages-Anzeiger bringt unter dem Titel „Digitale Medien gehören schon im Kindergartenalter zum Alltag“ ein Interview mit Pädagogikprofessorin Friedrike Tilemann, Dozentin und ­Leiterin des Fachbereichs Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, in dem es um die Verankerung der Medienkompetenz im Lehrplan 21 geht:

„Das Pauschalurteil «Technische Medien sind schlecht, Bücher sind gut», hilft nicht. Eine TV-Sendung, eine App, eine Website können förderlich, ein Buch kann auch schlecht sein. Warum dem Sohn das iPad wegnehmen, wenn er damit malt? Warum den Fernseher abschalten, wenn die Tochter eine gehaltvolle Doku sieht? …

Natürlich sind viele Kinder technisch überaus versiert und Lehrern in diesem Punkt überlegen. Aber die Schüler müssen lernen, wie man gezielt recherchiert. Wie sind Suchresultate einer Website zu bewerten? Wann ist eine Quelle seriös? Um solche Fragen geht es – nicht nur darum, wo der Schüler noch ein Häkchen bei den Facebook-Datenschutzeinstellungen machen sollte.“

Dieser Beitrag wurde unter ICT, Medienkompetenz, Unterricht abgelegt und mit , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.