Neues Online-Portal mit Quellen-Dokumenten des Rechtsradikalismus seit 1945

Das neue Online-Portal mit dem Titel »Die radikale Rechte in Deutschland 1945–2000« bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Dokumenten, die die Entwicklung der Ideologie, Organisation und des Auftretens des Rechtsradikalismus im Nachkriegsdeutschland verdeutlichen (via berlin.de):

“Dazu zählen etwa Dokumente zur Holocaust-Leugnung, Aufrufe zur Gewalt oder zur Gewinnung von Zielgruppen wie Schüler:innen. Die Dokumente sollen künftige Forschungen anregen und in der Lehre und Bildungsarbeit Verwendung finden. Über 30 Wissenschaftler:innen haben diese mit begleitenden Artikeln kommentiert, weitere sollen folgen.

Herausgeber des Portals sind Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ). »Die Geschichte des Rechtsradikalismus nach 1945 ist bislang kaum im Unterricht von Schulen und Universitäten verankert. Dies Portal eröffnet einen exemplarischen Zugang«, sagt Frank Bösch. »Wir wollen dafür werben, sich verstärkt den Originalquellen zuzuwenden, die nicht immer ganz leicht zu finden sind – aber einen hohen Aussagewert haben«, ergänzt Gideon Botsch.”

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