Neues zum St. Galler Erd- und Himmelsglobus

Im NZZ-Artikel erwähnter Tagesschau-Beitrag „Streit um einen Globus“ vom 7.7.2009

Die NZZ schreibt unter dem Titel „Sensationeller Fund im Brockenhaus“ über ein Gemälde auf Pergament, auf dem der St. Galler Globus im Zustand vor 1595 zu sehen ist:

„(…) Etwa zur gleichen Zeit erfreute sich ein Koch aus Olten am hübsch gemalten Bild eines alten Globus. Er hatte das Bild im Brockenhaus der Heilsarmee für einige Franken erworben, zwischen zwei Glasplatten geklemmt und in seinem Büro aufgehängt. Nach einem Umzug landete es im Estrich, wo es wohl noch lange gelegen hätte, wenn sein Besitzer nicht durch die Berichterstattung über den Kulturgüterstreit in der «Tagesschau» aufgeschreckt worden wäre. Der im Fernsehen gezeigte Globus sah nämlich genauso aus wie derjenige auf seinem billig erstandenen Gemälde. Dank der Hilfe eines Historikers in der Nachbarschaft landete das Bild schliesslich in der Abteilung Karten und Panoramen der Zürcher Zentralbibliothek.“

Fernsehbeitrag zum Globus, Schweiz aktuell vom 27.6.2006: Kultur-Streit zwischen Zürich und St. Gallen:

„Der Streit geht auf einen der letzten Kriege in der Schweizer Geschichte zurück: 1712 raubten Berner und Zürcher-Truppen wertvolle Kultur-güter aus der Stiftsbibliothek St. Gallen. 300 Jahre später und nach langwierigen Verhandlungen kommt nun ein Teil der Kriegsbeute zurück, allerdings nur leihweise. Darunter ein grosser Himmels- und Erdglobus, der in St. Gallen drei Monate ausgestellt wird. Erich Gmünder berichtet.“

Update vom 18.10.2016: Die Tagesschau vom 17.10.2016 berichtet unter dem Titel „Woher der doppelte Globus kommt

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