Zentrales Dossier fehlt im Bundesarchiv

Im Rundschau-Beitrag „Weltweite Spionage-Operation mit Schweizer Firma aufgedeckt“ vom 12.2.2020 kommt ab Minute 30:45 – 32:20 das Bundesarchiv vor. Ab Minute 1:10:58 – 1:11:46 wird erwähnt, dass ein zentrales Dossier dort zum Thema fehlt:

„Das eine Dossier ist seit Juni 2014 vermisst. Das heisst, wir wissen im Moment nicht, wo es ist. Das ist etwas, was aussergewöhnlich ist, dass wir so lange nach einem Dossier suchen und es tut uns auch leid, dass das jetzt in diesem Fall passiert ist.“

Update vom 19.2.2020, Schweizerisches Bundesarchiv: Dossier Crypto AG gefunden

„Das Bundesarchiv hat das vermisste Dossier zur Crypto AG (E4268-06#2007/112#22*) (1995-1998) wieder gefunden. Das Bundesarchiv hat die Suche in den letzten Monaten kontinuierlich ausgeweitet und wurde nun fündig: Das Dossier war 2014 nach einer verwaltungsinternen Ausleihe an das Bundesarchiv zurückgegeben worden. Beim Zurückstellen in das Archiv wurde es versehentlich in ein anderes Dossier und damit auch am falschen Standort abgelegt. Das Dossier steht noch unter Schutzfrist.“

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Historische Glasdias zur Schweiz, Europas und Aussereuropas online

Aarau [ca. 1920-1924] Glasdiapositiv; 8,5 x 10 cm. Exemplar der Stiftung Pestalozzianum (Zürich) Online

Die Forschungsbibliothek Pestalozzianum PH Zürich hat in den letzten Monaten mehr als 8’600 Glasdias digitalisiert und frei zugänglich in das Recherche-Portal hochgeladen. Dort lassen sich alle bisher erfassten Dias, hauptsächlich zur Geographie der Schweiz, Europas und Aussereuropas, mit der Voreinstellung Forschungsbibliothek Pestalozzianum, dem Stichwort Dia und beim Filter Dokumenttyp mit Bilder herausrechnen.

Wer Bilder z.B. zu Adelboden sucht, kann einfach den Ort dazuschreiben.

Unter den Dias gibt es schöne und spannende Bilder, z.B. diese:

https://sammlungen.pestalozzianum.ch/index.php/gd-80-4-2-006
https://sammlungen.pestalozzianum.ch/index.php/gd-17-2-021
https://sammlungen.pestalozzianum.ch/index.php/gd-s-31-1-040

Danke an Stefan Kern, Forschungsbibliothek Pestalozzianum für die Hinweise.

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Materialien zu Shakespeare-Stücken

Playing Shakespeare bietet Materialien zu Shakespeare-Stücken (via Katrin Grün auf Twitter):

„Playing Shakespeare with Deutsche Bank performances are created for young people and designed to support your teaching of English in the UK National Curriculum at Key Stages 3, 4 and 5 as well as being suitable for those teaching international curricula.

In 2019, students will be able to see Romeo and Juliet and follow along with the production online. Be sure to return here for our dedicated website coming later this year, to read more about the play and characters. You will also find teaching resources and interviews that are kept up to date throughout the production.

Playing Shakespeare with Deutsche Bank will build deep understanding of the play and leave students and adults alike inspired by the experience of live theatre.“

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Nationales E-Book-Projekt in Finnland

In Finnland wird mit 250‘000 Euro ein nationales E-Book-Projekt unter der Projektleitung der Helsinki City Library realisiert. Dabei arbeiten AutorInnen, Verlage, Bibliotheken, Datenbankanbieter und Copyright-Organisationen zusammen (via Kantonsbibliothek TG auf Twitter und helmet.fi):

„The Ministry of Education and Culture has awarded a grant of 250,000 euros for the launch of a national e-library project. The aim of the project is to improve the regional availability of e-books and the equality of citizens across Finland.

The project, led by Helsinki City Library, will explore and try out new solutions for the technical, copyright and usability issues of the digital library with various partners. Furthermore, investigations will be conducted on how to connect the project outcome with the National Library of Finland and its digital Finna ecosystem.“

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15 Jahre YouTube

10vor10 vom 12.2.2020 berichtet über „15 Jahre YouTube„:

„Youtube ist nach 15 Jahren noch immer eine faszinierende Plattform für Videos aller Art. Doch die Kommerzialisierung wirft auch Fragen auf.“

Update vom 16.2.2020, Tages-Anzeiger: 15 Jahre Youtube: Es begann mit banalen Tiervideos

Update vom 17.2.2020, SRF: YouTuber: Wer Star sein will, muss leiden

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So kann man herausfinden, wann ein TikTok-Video erstellt wurde

Videos auf TikTok verfügen über keine Angabe, wann sie hochgeladen worden sind. Wired hat unter dem Titel „On TikTok, There Is No Time“ einen Artikel dazu geschrieben.

Wie man es trotzem herausfinden kann, erklärt Christiaan Triebert auf Twitter (via ARDZDFmedienakademie auf Twitter).

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Archivwebsite zum Coronavirus

Das Internet Archive arbeitet mit dem Internet Preservation Consortium (IIPC) zusammen, um web-basierte Materialien zum Coronavirus zu sammeln. Geeignete Webseiten können auch von der Öffentlichkeit via Beitragsformular eingereicht werden. Die Informationen werden bald auf der Website der IIPC verfügbar sein (via Internet Archive Blogs):

„Due to the urgency of the outbreak, archiving of nominated web content will commence immediately and continue as needed depending on the course of the outbreak and its containment. Web content from all countries and in any language is in scope. Possible topics to guide nominations and collections:

  • Coronavirus origins
  • Information about the spread of infection
  • Regional or local containment efforts
  • Medical/Scientific aspects
  • Social aspects
  • Economic aspects
  • Political aspects“
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Sicherung persönlicher digitaler Daten

Mit meinDigitalesArchiv.de gibt es eine neue Informationsplattform für die Sicherung persönlicher digitaler Daten (via Inetbib):

„Worauf sollte man achten, wenn man seine privaten digitalen Daten für sich selbst oder andere bewahren will? Die jüngst veröffentlichte Website meinDigitalesArchiv.de macht hierzu konkrete Vorschläge. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bibliothek, Archiv und Museum haben die Ratschläge anschaulich aufbereitet. Auswahlkriterien für persönliche Erinnerungen in digitaler Form sowie Methoden zu deren Strukturierung werden auf meinDigitalesArchiv.de genauso angesprochen wie heute gängige Speicherkonzepte mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen.

Bislang wurden die zahlreichen technischen und organisatorischen Aspekte der digitalen Langzeitarchivierung vorwiegend in wissenschaftlichen Fachkreisen, in Behörden, Unternehmen und Gedächtnisinstitutionen diskutiert. Doch längst sind digital gespeicherte Erinnerungen auch aus dem Alltag von Privatpersonen nicht mehr wegzudenken. Ein von Fachleuten getragenes Informationsangebot für die breite Öffentlichkeit fehlte in Deutschland bislang.

Als Webangebot für alle ist meinDigitalesArchiv.de mehr als eine Faktensammlung. Neben praktischen Handlungsempfehlungen und Informationen zu geeigneten Software-Tools erzählen Geschichten aus dem Alltag fiktiver Personen, wie der persönliche Umgang mit digitalen Daten aussehen könnte. Die Beschäftigung mit einem vordergründig komplexen Thema soll auf diese Weise alltagsnah und für Laien verständlich vermittelt werden.“

Update, Inetbib bzw. heise.de: Digitaler Nachlass: Justizministerium klärt über „postmortalen Datenschutz“ auf

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Twitter für Forschende

Welchen Sinn hat Twitter für Forschende? Ergebnisse aus 2 wissenschaftlichen Studien“ fasst Susanne Geu auf ihrem Blog zusammen.

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Konzentriertes Arbeiten

Stephan List weist im ToolBlog auf das Buch Konzentriert arbeiten: Regeln für eine Welt voller Ablenkungen von Cal Newport hin. Eine umfangreiche Anleitung zum selben Thema gibt Fadeke Adegbuyi in ihrem Artikel The Complete Guide to Deep Work (via Fortbildung in Bibliotheken).

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