FakeHunter überarbeitet

Das erfolgreiche Planspiel FakeHunter von Bibliotheken SH startet jetzt in einer grundlegend aktualisierten und ergänzten Version und steht ab Juni 2026 allen öffentlichen Bibliotheken frei zur Verfügung (via schulmediothek.de):

“Mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein wurde 2018 das Planspiel entwickelt, getestet und evaluiert. Seit dem offiziellen Start haben sich die FakeHunter zu einem erfolgreichen Projekt im Bereich der Informations- und Medienkompetenz entwickelt. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Medienkompetenzpreis des Landes Schleswig-Holstein und der Preis „Zukunftsgestalter für Bibliotheken“, unterstreichen die Qualität des Konzepts. 2020 wurde das Planspiel um eine Junior-Version für Grundschulen erweitert, um auch jüngere Kinder für Falschmeldungen zu sensibilisieren. Über Bibliotheksnetzwerke und die Goethe-Institute sind die FakeHunter heute weit über Schleswig-Holstein hinaus im Einsatz, sogar in Seoul, Kairo und einigen deutschen Auslandsschulen.”

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LEGO-Stadt-Projekt von Bob Brickman

Das LEGO-Stadt-Projekt von Bob Brickman befindet sich in Rosenheim (via pewpewpew.de).

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Book Bans in Floridas Schulen

API Magazin: “Book Bans in Floridas Schulen”:

“Der Artikel befasst sich mit den aktuellen Zensurmaßnahmen an Floridas Schulbibliotheken. Dazu werden 78 Bücher, die aus den Einrichtungen entfernt werden mussten, inhaltlich analysiert und mit den Gründen für die Beanstandungen abgeglichen. Die Auswertung zeigt, dass „sexuelle Inhalte“ am häufigsten genannt werden, oft jedoch ohne tatsächliche Entsprechung im Text. Gleichzeitig weisen viele der betroffenen Werke LGBTQIA+-Bezüge auf. Zudem werden Bücher zensiert, deren Protagonist*innen nicht weiß sind, psychische Erkrankungen haben oder gesellschaftliche Ungleichheiten thematisieren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Zensurmaßnahmen strukturell diskriminierende Muster erkennen lassen.”

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KI als Freund

Bayern2: “Mein Freund heißt Chatbot – Wenn die KI zur Vertrauten wird”:

“Millionen Menschen reden mit KI-Chatbots wie mit einem guten Freund. Das kann kurzfristig helfen – aber auch in Abhängigkeit, Wahnvorstellungen oder Einsamkeit münden. Was macht der digitale Seelenpartner mit uns? Von Christian Schiffer (BR 2026)”

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Die besten Recherchetools für KI-Profis

FAZ: “Die besten Recherchetools für KI-Profis” (via PURA/SLSKey ZB Zürich):

“Für die Alltagsrecherche ist Perplexity das Werkzeug der Wahl. Die Antwortmaschine beantwortet Faktenfragen in Sekunden und belegt jede Aussage mit nummerierten Quellen, die sich mit einem Klick öffnen lassen. Die Pro-Version erlaubt die Wahl zwischen den führenden Sprachmodellen und enthält einen eigenen Deep-Research-Modus. Mit dem Browser Comet hat das Unternehmen die Recherche 2025 zudem direkt in das Surfen integriert. Perplexity eignet sich für die schnelle Faktenfrage zwischendurch, für die Personen- und Firmenrecherche oder die erste Marktzahl. Gegenüber den großen Deep-Research-Läufen liegt der Vorteil im Tempo. Wer nur eine belegte Antwort braucht, wartet keine 20 Minuten. (…)

Wer wissenschaftlich arbeitet, greift zu Elicit. Das Werkzeug durchsucht mehr als 138 Millionen wissenschaftliche Publikationen auf der Datenbasis von Semantic Scholar und beantwortet Forschungsfragen mit einer strukturierten Tabelle: Studie für Studie, mit Stichprobengröße, Methode und zentralem Befund in eigenen Spalten. Was früher Wochen an Literaturarbeit kostete, schrumpft auf Stunden zusammen. Der Einstieg ist kostenlos. Elicit taugt für den Literaturüberblick, den Studienvergleich und die Evidenzprüfung vor der eigenen These.

Die schnellere Schwester ist Consensus: Die Suchmaschine beantwortet zugespitzte Forschungsfragen – senkt Kaffee das Diabetesrisiko? – gegen einen Bestand von mehr als 220 Millionen Publikationen und zeigt an, wie sich die Studienlage auf Zustimmung, Ablehnung und gemischte Befunde verteilt. Anders als die Deep-Research-Generalisten schöpfen beide Werkzeuge aus begutachteter Literatur statt aus dem offenen Netz. Ein Blogbeitrag kann hier nicht als Beleg durchrutschen.

Ganz fehlerfrei sind die automatischen Extraktionen allerdings nicht. Die Schlüsselstudien einer Argumentation muss man weiterhin selbst lesen. Um die Netzwerkdimension der Literaturarbeit ergänzen Research Rabbit und Connected Papers das Duo. Beide zeichnen Zitationsgraphen und zeigen, auf welchen Arbeiten eine Schlüsselpublikation aufbaut und welche späteren Studien sie zitieren. Wer von einem zentralen Aufsatz aus das umliegende Forschungsfeld erschließen will, kommt damit schneller voran als mit jeder Stichwortsuche.”

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KI-Detektoren

Neun Prozent aller Zeitungsartikel in den USA sollen laut einer Studie bereits KI-generierte Inhalte enthalten (via basicthinking.de):

“KI-Detektoren wie Pangram oder GPTZero versprechen, solche Texte zuverlässig zu entlarven. Doch zwischen Werbeversprechen und Realität klafft eine Lücke, die für Redaktionen und Leser gleichermaßen zu einem Problem werden könnte. Eine kommentierende Analyse.”

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Spiel „Librarian“

Im Spiel „Librarian“ müssen die durcheinandergeratenen Bücher einer magischen Bibliothek an ihren Platz zurückgestellt werden (via fm4.orf.at):

“Eines dieser Spiele bekam unter anderem durch TikTok starken Aufwind und unzählige positive Bewertungen auf der Spieleplattform Steam. Es heißt „Librarian – Tidy Up the Arcane Library“. In einer magischen Bibliothek sind nach einem Unfall im Zusammenhang mit einer kleinen Fee, die nunmehr natürlich Hausverbot hat, sämtliche Bücher aus den Regalen geflogen und liegen nun kreuz und quer in der Bibliothek verstreut.

Aufgabe ist es nun, alle Bücher wieder richtig einzuordnen, erst dann darf man die Bibliothek verlassen. Das klingt anfangs nach einer nicht zu schaffenden Aufgabe, aber jede Reise beginnt mit einem Schritt, also greift man zu einem Buch und geht an die Arbeit.”

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Historische St.Galler Buchkultur online zugänglich

Die Stiftsbibliothek und die Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen haben über 1000 historische Drucke digitalisiert (via nau.ch und sg.ch):

“Die zwischen dem 16. und frühen 19. Jahrhundert entstandenen Werke sind damit erstmals in grossem Umfang digital zugänglich und einsehbar. (…)

Zu den neu digitalisierten Drucken gehört beispielsweise das 1600 vom Buchdrucker Georg Straub in St. Gallen hergestellte Trachtenbuch, heisst es im Communiqué weiter. Es zeigt in einer Sammlung zeitgenössischer Holzschnitte Völker und Stände verschiedener Erdteile. Darin enthalten ist auch die Darstellung eines St. Galler Kaufmanns und seiner Frau.

Neben Büchern wurden auch sogenannte Einblattdrucke digitalisiert. Dazu zählt unter anderem ein gemäss Mitteilung «besonders eindrucksvoller Druck» mit einer Darstellung der St. Galler Äbte und ihrer Wappen aus dem Jahr 1778.

Die Werke sind auf e-rara.ch im Volltext durchsuchbar. “

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Buch zum Gaza-Krieg

Fabian Goldmann, Autor des Buches “Staatsräsonfunk” wehrt sich gegen einen einen fehlerhaften NZZ-Artikel (via schantall-und-scharia.de):

“Mit einem Text voller Verleumdungen, erfundener Zitate, Falschbehauptungen und sogar Lügen über mein Privatleben versucht die NZZ, mich und mein Buch Staatsräsonfunk zu diskreditieren – und zeigt damit letztlich nur, wie notwendig Medienkritik ist.”

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Romanserien

Die Republik berichtet über neue Romanserien (via republik.ch):

“Durch Netflix und Co. hat der Roman Konkurrenz bekommen. Doch die dänischen Autorinnen Solvej Balle und Asta Olivia Nordenhof drehen den Spiess um – und legen ihre literarischen Werke einfach selbst als Serie an. (…)

Die beiden Roman­serien sind keine triumphalen Helden­geschichten, sondern offene Erzählungen, die davon handeln, wie Menschen zusammen­leben, Erfahrungen sammeln, Beziehungen gestalten und mit Unwägbarkeiten oder Rück­schlägen umgehen. Erst wenn man all diese Aspekte zusammenlegt, ergibt sich ein stimmiges Bild der Wirklichkeit.”

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