Praktiken des VDM-Verlags

Der VDM-Verlag war am 1.10.2010, 7.10.2010, und 28.10.2010 hier bereits Thema.

Unter dem Titel „Schröpfen on demand“ berichtet jetzt auch die TAZ vom 18.7.2011 über die Praktiken, mit denen der Verlag mit Wikipedia-Artikeln Geld macht. VDM-Chef Wolfgang Philipp Müller kommentiert (ziemlich frech) einen Beitrag in einem Blog über Plagiate:

„Wenn öffentliche Bibliotheken Steuergelder für Content verschwenden, den sie kostenfrei downloaden können, finde ich das peinlich.”

Es lohnt sich, den Beitrag in der TAZ durchzulesen und dem Beispiel des Kollegen zu folgen:

„Selbst Bibliotheken fallen auf den unseligen Wikipedia-Spam in Buchform herein. Der Leiter einer Fachbibliothek der Universität Erlangen-Nürnberg, Jens Hofmann, betont: “Bücher, die im VDM oder auch im Grin-Verlag verlegt werden, bestelle ich grundsätzlich nicht.”“

Es werden zudem unter diversen anderen ‚harmlosen‘ Namen zweifelhafte Werke herausgegeben (danke an Verena für den Hinweis. Mehr dazu auch im Netbib Weblog).

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