Stephen King über Lesen, Denken und seine Beziehung zu Bibliotheken

In der Arte-Dokumentation „Stephen King – das notwendige Böse“ spricht der Autor ab Minute 48:32 über Lesen und seine Beziehung zu Bibliotheken:

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der viele glauben, Büchereien und andere kulturelle Projekte seien unwichtig. Als würde man ganz natürlich denken lernen, so wie man laufen lernt. Glauben Siie mir, das stimmt nicht. Denken lernen ist das Ergebnis von harter, ausdauernder Arbeit. Ich glaube nicht an die sogenannte Verdummung Amerikas. Aber wenn das alltägliche Lesen nachlässt, und das tut es, lässt auch das analytische Denkvermögen nach.

Meine Frau und ich haben eine Stiftung, in der wir versuchen, möglichst viele Büchereien zu unterstützen, weil ich sie für wichtige Ressourcen unserer Gemeinden halte. Sie haben ihr und mir in unserer Jugend viel bedeutet, weil keiner von uns beiden wirklich Geld hatte und wir Bücher liebten. Und die holst du dir dort. Die Fähigkeit, klar und logisch zu denken, führt zu guten Entscheidungen. Und die Fähigkeit, klar zu denken, geht einher mit der Fähigkeit, zu lesen.“

Dieser Beitrag wurde unter Bibliotheken, Lesen abgelegt und mit verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.