Unlesbares Online-Produkt

Matthias Schüssler schreibt auf clickomania.ch unter dem Titel «Eine Beleidigung für jeden Zeitschriftenleser«, weshalb das Online-Lesen des PC Magazin kein Vergnügen ist:

«Man erhält für dieses Geld nicht etwa ein PDF – so, wie das bei einem früheren Versuch der Fall gewesen war. Nein, es gibt ein Faksimile, das so unglaublich unbrauchbar ist, dass man sich doch wundert, was für eine Klitsche diesen Schrott wohl verbrochen hat. Vermutung: Das muss ein Teilzeitprogrammierer mit einer Leseschwäche gewesen sein. Schaut man im Impressum nach, erfährt man, dass man es mit Axel Springer SE zu tun hat. Das ist «eines der grössten Verlagshäuser in Europa mit einer Reihe multimedialer Medienmarken». (…)

Also, nochmals zum Mitschreiben: Das ist ganz grosser Mist. So hat niemand Lust, selbst den spannendsten Artikel aller Zeiten zu lesen. Und es geht auch anders. Auch wenn ich kein grosser Fan des Tagesanzeiger-Epapers bin, so kann man damit doch wenigstens die Zeitung lesen.

Damit sind wir zur Erkenntnis gelangt, dass man sich eigentlich nicht zu wundern braucht, wenn die Leute keine Zeitschriften mehr lesen. Am Kiosk werden sie beim Preis über den Tisch gezogen. Und am iKiosk erhalten sie ein unlesbares Produkt. Na dann, prost!»

Dieser Beitrag wurde unter Zeitungs- und Zeitschriftenartikel veröffentlicht. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.