Warum wir lesen

Kontext vom 1.12.2020 beschäftigt sich mit dem Thema ««Ich lese, also schwimme ich» – Warum wir lesen»:

«Ausgehend von der Publikation «Warum Lesen – Mindestens 24 Gründe» des Suhrkamp Verlags, im Gespräch mit der Herausgeberin und Lektorin Katharina Raabe und dem Wissenschaftshistoriker Michael Hagner und unter Beteiligung der Hörerschaft fragt Kontext nach der Relevanz des Lesens in unserer Zeit.

Denn eins ist klar: spätestens seit der Digitalisierung und dem Aufkommen der sozialen Medien verliert der durchdachte, redigierte und verifizierte Text, wie man ihn aus Büchern und Artikeln kennt, an Bedeutung. Er weicht stattdessen schnell verfassten und online geteilten Meinungsäusserungen ohne literarischen Anspruch, die geteilt, gelikt oder dislikt werden, und so auch die Grenze zwischen Leser- und Autorenschaft aufheben. Auch das Lesen selbst verändert sich. Das konzentrierte sich Versenken in einen Text verschwindet und weicht einem schnellen Durchscannen eines Textes nach gerade gesuchten Informationen. Was bedeuten diese und andere Veränderungen? Was verlieren wir, wenn wir das Lesen verlieren? Verlieren wir es tatsächlich? Diesen und anderen Fragen geht Kontext nach.»

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