Biohackers-Episode als DNA gespeichert

Die erste Episode der neuen Netflix-Serie Biohackers haben Forschende aus der Schweiz und den USA in Form des Erbgut-Moleküls DNA gespeichert (via higgs.ch):

„Die erste Episode der deutschen Serie Biohackers, die ab Donnerstag, den 20. August von Netflix ausgestrahlt wird, war Gegenstand eines futuristischen Forschungsprojekts, an dem die Firma Twist Biosciences und auch ein Labor der ETH Zürich mitgearbeitet haben. (…)

Magnetbänder, auf denen digitale Daten normalerweise langfristig gespeichert werden, haben eine maximale Lebensdauer von 50 Jahren. DNA kann hingegen über Tausende von Jahren gelagert werden. Sie hat ausserdem den Vorteil einer viel höheren Dichte und Energieeffizienz. Allerdings bleibt bis zur Anwendung noch etwas zu tun: Noch ist der Preis zu hoch, insbesondere beim Schreiben und Lesen von Informationen. (…)

Nach wie vor ist der Prozess des Schreibens und Lesens von Informationen teuer und langsam. Robert Graff spricht von etwa 1 000 Dollar pro Megabyte für die DNA-Kodierung im Wissenschaftsbetrieb. Beim Lesen sind die Kosten für die Sequenzierung menschlicher DNA unter 1 000 Dollar gefallen. Aber auf jeden Fall wäre die Speichermethode heutzutage nicht geeignet, vor allem nicht für das Streaming.“

Dieser Beitrag wurde unter ICT abgelegt und mit , verschlagwortet. Setzen Sie ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.