Die größte Gymnasialbibliothek Deutschlands

Die Welt schreibt unter dem Titel „Dantes „Göttliche Komödie“ ist hier der größte Schatz“ über die historische Bibliothek des Christianeums in Hamburg:

„Inmitten dieser kargen, geometischen Architektur lagert also die größte deutsche Gymnasialbibliothek mit ihren opulenten, barocken Werken und Archiven. Denn hier ruhen sie, die gebundenen Schätze, manche altersfleckig, andere erstaunlich schimmernd, gehegt und konserviert bei Temperaturen unter 20 Grad und weniger als 50 Prozent Luftfeuchtigkeit. Sechs Regale, knapp zehn Meter lang, etwa vier Meter breit, Buchrücken an Buchrücken.

27.000 Bände gibt es hier und sie alle können nun wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden, nach einer aufwändigen Renovierung wird die historische Bibliothek des Christianeums am Montag wiedereröffnet. (…)

Natürlich werden viele Besucher vor allem wegen der einen Schrift kommen: Der „Codex Altonensis“, eine Handschrift der „Göttlichen Komödie“ des italienischen Dichters Dante, verströmt eine einladende Muffigkeit, die Pergamentblätter aus Ziegenleder sind noch erstaunlich geschmeidig. Entstanden ist die Abschrift der wohl bedeutendsten Dichtung der italienischen Literatur ab 1360 in Norditalien, dem Christianeum gehört sie seit 1768 und trotzdem schillern einem die vor mehr als 600 Jahren aufgetragenen Farben immer noch entgegen.“

Update vom 19.1.2017, NDR: Christianeum: Bücherschatz in neuer Bibliothek

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