Rettet Strapazin!

Die Zürcher Comic-Zeitschrift Strapazin startet ein Crowdfunding (via wemakeit.com danke an Martina Molz für den Hinweis):

“STRAPAZIN ist wie ein Zombie – totgesagt, aber nicht totzukriegen. Doch diesmal ist’s ernst: hilf mit, das älteste Comic-Magazin des deutschsprachigen Raums zu retten!

Seit den Anfängen fördert STRAPAZIN gezielt junge Zeichner*innen und hat sich zum langlebigsten und wichtigsten Magazin für Comics, Graphic Novels und visuelle Narration in der Schweiz, Deutschland und Österreich entwickelt.

ABER: aus verschiedenen Gründen stecken wir in einer finanziellen Krise. Die allgemeine Print-Krise lässt auch STRAPAZIN’S Anzeigenvolumen schrumpfen. Gleichzeitig steigen Produktions- und Vertriebskosten, Papier und Druck sind teurer geworden. Sollte STRAPAZIN dichtmachen, würde die internationale Comic-Welt ein wichtiges Organ verlieren. Ebenso würden viel Know-How und dichte Netzwerke verloren gehen. Gemeinsam können wir das verhindern!”

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Digitale Edition der Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli online

Die digitale Edition der Korrespondenzen von Hans Georg und Hermann Nägeli präsentiert die in der Zentralbibliothek Zürich überlieferten Briefe, die Vater und Sohn Nägeli zwischen 1790 und 1872 verfasst haben (via infoclio.ch):

“Die Dokumente bieten vielseitige Einblicke in die Welt der Nägelis: Sie zeigen Hans Georg Nägelis Entwicklung als Komponist und Musikalienhändler, seine Bemühungen um das Copyright für musikalische Werke, sein Engagement für den Musikunterricht an Schulen und die Gründung von Singvereinen und Facetten seines Familienlebens und seiner Alltagssorgen. Die Edition versteht sich als “Work-in-Progress-Edition” und wird laufend mit weiteren Briefen ergänzt.”

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Verbrannte Orte

verbrannte-orte.de ist ein Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933 (via netbib.hypotheses.org):

“Auf der Internetseite “verbrannte-orte.de” entsteht im Laufe der Zeit ein Atlas. Aktuelle Fotografien rücken dort ausgewählte Perspektiven ins Blickfeld und machen die vergessenen Orte der Bücherverbrennungen sichtbar. Interaktive Panoramen ermöglichen ein individuelles Entdecken der historisch belegten Orte. Hintergrundtexte und historische Materialien laden die Betrachter*innen zu einer Spurensuche ein. Durch Karten und Stadtpläne wird die Lokalisierung der “Verbrannten Orte” möglich gemacht.”

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Neues Online-Portal mit Quellen-Dokumenten des Rechtsradikalismus seit 1945

Das neue Online-Portal mit dem Titel »Die radikale Rechte in Deutschland 1945–2000« bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Dokumenten, die die Entwicklung der Ideologie, Organisation und des Auftretens des Rechtsradikalismus im Nachkriegsdeutschland verdeutlichen (via berlin.de):

“Dazu zählen etwa Dokumente zur Holocaust-Leugnung, Aufrufe zur Gewalt oder zur Gewinnung von Zielgruppen wie Schüler:innen. Die Dokumente sollen künftige Forschungen anregen und in der Lehre und Bildungsarbeit Verwendung finden. Über 30 Wissenschaftler:innen haben diese mit begleitenden Artikeln kommentiert, weitere sollen folgen.

Herausgeber des Portals sind Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum Potsdam (MMZ). »Die Geschichte des Rechtsradikalismus nach 1945 ist bislang kaum im Unterricht von Schulen und Universitäten verankert. Dies Portal eröffnet einen exemplarischen Zugang«, sagt Frank Bösch. »Wir wollen dafür werben, sich verstärkt den Originalquellen zuzuwenden, die nicht immer ganz leicht zu finden sind – aber einen hohen Aussagewert haben«, ergänzt Gideon Botsch.”

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Printing Films

„Printing Films“ ist eine Sammlung von Vintage-Filmen, die die Technologien und Verfahren des Druckwesens, des Journalismus und der Typografie vorstellen (via Stephen’s Lighthouse).

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Bibliographie der Schweizergeschichte (BSG) online

(via Newsletter Schweizerische Nationalbibliothek)

“Die Bibliographie der Schweizergeschichte (BSG) verzeichnet seit 1914 sämtliche Publikationen zur Geschichte der Schweiz. Mit der BSG-Datenbank stehen Ihnen diese Informationen frei zugänglich im Internet zur Verfügung – für einfache oder vertiefte Recherchen nach Thema, Ort, Epoche oder Erscheinungsjahr. Seit 2025 können die Ergebnisse zudem gezielt nach digitalen Ressourcen gefiltert werden. Im Zuge der Einführung und Weiterentwicklung der Datenbank wurde die frühere Herausgabe der Hefte im PDF-Format eingestellt. Entdecken Sie hier die vielfältigen Möglichkeiten der BSG online

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Archivsuisse

Die Firma Archivsuisse bietet Gesamt- und Speziallösungen für digitale, physische und hybride Archivierung in der Schweiz (via Die hundert spannendsten Schweizer Unternehmen / Peter Röthlisberger. Zürich : Chefredaktion, 2025):

“Wer durch die Lager von Archivsuisse geht, spürt sofort: Hier lagert tonnenweise Geschichte. Seit zwanzig Jahren taucht das Berner Unternehmen in die Tiefen der Schweizer Dokumentenbestände ein – mit archivarischem Fachwissen, Muskelkraft und zunehmend auch mit künstlicher Intelligenz. Den typischen Kunden gibt es nicht. Es sind Grossunternehmen, Spitäler, kantonale Verwaltungen. Überall in der Schweiz lagern noch Millionen von Bundesordnern und Kisten mit Dokumenten. Aktenkilometer, die erhalten, erschlossen und bei Bedarf rasch zugänglich gemacht werden müssen. Trotz aller Digitalisierung ist Papier weit davon entfernt, zu verschwinden. Im Gegenteil: Strengere Datenschutzregeln und Aufbewahrungspflichten von mehreren Jahrzehnten führen dazu, dass immer mehr Firmen ihre Archive in professionelle Hände legen. Gleichzeitig wächst das Interesse an der intelligenten Digitalisierung ganzer Wissensbestände und Plansammlungen. Ob physisch oder digital – Archivsuisse sorgt dafür, dass Informationen nicht verloren gehen. Schweizweit aktiv, bleibt das Unternehmen nah bei seinen Kunden – und ihren Geschichten, die sich bei unzähligen Dokumenten verstrecken.
Und wenn die letzte Aktenkiste eines Tages geleert ist, dann nur, weil die Archiv-Profis und die Kundschaft bereit sind für das nächste Kapitel: die Langzeitarchivierung digitaler Dokumente.”

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Nominationen Suisse Podcast Awards

Am 27. März werden im Zürcher KinoKoni (früher: Frame) zum dritten Mal die Suisse Podcast Awards verliehen. Die Liste der Nominierten findet sich hier (via persoenlich.com).

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Gen Z lebt lieber wieder analog

SWR berichtet über die “Streaming-Fatigue”

“Profitieren die Bibliotheken im Land also von der “Streaming-Fatigue” der Generation Z? Die Nutzerzahlen der öffentlichen Bibliotheken sprächen zumindest dafür. Besonders nach der Corona-Pandemie haben diese wieder deutlich mehr Zulauf bekommen, wie die Zahlen des BW-Landesverbands vom Deutschen Bibliotheksverband belegen. Denn während die Bibliotheken 2014 knapp sieben Millionen Besuche verbuchten, waren es 2024 demnach fast 15 Millionen. Junge Menschen bis 30 Jahre seien dabei mit die größte Nutzergruppe, sagt der BW-Geschäftsführer Ingo-Felix Meier. Aber auch die Zahl der Ausleihen im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur sei in den vergangenen zehn Jahren gestiegen (Stand 2024) – und das, obwohl gleichzeitig deutlich mehr E-Books entliehen wurden.”

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Scheisse-Maker

“The Enshittificator” auf Vimeo (via ARDZDFMedienakademie auf Bluesky):

“Digital products and services keep getting worse. In the new report Breaking Free: Pathways to a fair technological future, the Norwegian Consumer Council has delved into enshittification and how to resist it. The report shows how this phenomenon affects both consumers and society at large, but that it is possible to turn the tide. Read more on forbrukerradet.no/breakingfree

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