Fotografien und Tonaufnahmen von Peider Lansel online

Eröffnung der Albulalinie, Bever 1903. Biblioteca Chesa Planta Samedan , Fotobestand Nachlass Peider Lansel, LAN111

Fotografien und Tonaufnahmen von Peider Lansel wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert (via Martin Leuenberger auf LinkedIn):

“Peider Lansel (1863-1943) war ein rätoromanischer Dichter, der sich für die Bewahrung der rätoromanischen Sprache und Kultur engagierte. Ein Teil seines Nachlasses wird im Archiv der Chesa Planta in Samedan aufbewahrt, darunter auch Fotografien (Glasplatten) aus dem Engadin der 1910er Jahre sowie Tondokumente (Wachszylinder) mit Engadiner Volksliedern, aufgenommen um 1915. Diese Fotografien und Tonaufnahmen wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert und katalogisiert. Seit kurzem sind die Digitalisate nun auch auf der Plattform Memobase zugänglich. Die Fotografien zeigen die Architektur und Natur des Engadins, aber auch Einheimische in Tracht oder bei der Arbeit sowie Porträtaufnahmen vornehmlich betagter Menschen.

Memobase: https://lnkd.in/gXaXNc3Z
Projektseite: https://lnkd.in/gp2TbHtW“

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“Familiennamenatlas der Deutschschweiz” Open Access

Die Neuerscheinung “Familiennamenatlas der Deutschschweiz” ist Open Access verfügbar (via Institut für Germanistik auf LinkedIn):

“Der dreibändige Atlas bietet erstmals eine umfassende Darstellung und Analyse der vielfältigen Deutschschweizer Familiennamen. Systematisch untersucht er Grammatik, Lexik und Benennungsmotive und bringt dabei Sprache und Kultur des Mittelalters wie auch der Frühen Neuzeit ans Licht. Er zeigt, wie sich Familiennamen zwischen Dialekt und Standard bewegen, eigene Strukturen entwickeln und so einzigartige Einblicke in die Sprachgeschichte eröffnen. Ein innovatives Kartierungsverfahren rekonstruiert Namenareale über mehrere Zeitstufen und macht Stabilität wie auch Migration sichtbar. Neben den deutschsprachigen Namen werden in Auswahl französische, italienische und rätoromanische Namen einbezogen, wodurch Sprachkontaktphänomene sowie die Spezifika der deutschsprachigen Namen deutlich hervortreten. Zahlreiche Karten und Analysen machen den Atlas zu einem wichtigen Referenzwerk für Fachpersonen der Bereiche Germanistik, Romanistik, Linguistik, Namenforschung, Dialektologie, Sprachgeschichte und Schweizer Geschichte.”

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“Open Access”-Artikel im “Handbuch Verlag”

Im “Handbuch Verlag” gibt es einen Beitrag zu Open Access (via v_i_o_l_a auf Mastodon):

“Open Access – der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet – hat sich seit den 1990er Jahren zu einer komplexen Publikationspraxis mit erheblichen Auswirkungen auf das wissenschaftliche Verlagswesen entwickelt. Entstanden aus finanziellen Problemen rund um die Kosten für Abonnements von Fachzeitschriften und ermöglicht durch technische Entwicklungen, haben die Prinzipien und Verfahren des Open-Access-Veröffentlichens mit der Zeit viele Wissenschaftler:innen dazu gebracht, ihre Erkenntnisse frei zugänglich zu veröffentlichen, und viele Verlage dazu bewegt, sich neuen Geschäftsmodellen zu öffnen. Open Access hat neben verschiedenen Spielarten von Publikationswegen auch neue finanzielle Probleme generiert und dabei grundlegende Probleme im Wissenschaftsbetrieb aufgedeckt; es hat in den letzten rund 40 Jahren die jahrhundertealte symbiotische Beziehung zwischen Wissenschaft und Verlagen grundlegend verändert. Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick mit dem Fokus auf die aktuelle Situation in Deutschland.”

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“The Librarians” gewinnt Emmy

Der Dokfilm “The Librarians” hat einen Emmy gewonnen (via ilovelibraries.org):

“Filmmaker Kim Snyder’s documentary about public and school librarians in Texas, Florida, and other states who unite to combat book banning in the United States was awarded a 2026 Emmy® for Exceptional Merit In Documentary Filmmaking at the Creative Arts Emmys, held September 5th and 6th at the Peacock Theater in downtown Los Angeles.

The Exceptional Merit in Documentary Filmmaking Emmy® is judged and awarded on the basis of the “filmmaker’s expressed vision, compelling power of storytelling, artistry, or innovation of craft, and the capacity to inform, transport, impact, enlighten, and create a moving and indelible work that elevates the art of documentary filmmaking.””

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ki-praxisradar.de

Andreas Langer greift auf www.ki-praxisradar.de aktuelle Entwicklungen rund um KI auf und ordnet sie aus der Perspektive von Bibliotheken, Medienpädagogik und Informationskompetenz ein (danke an Sigrid Wohnhas für den Hinweis):

“Dabei geht es nicht darum, jede technische Neuigkeit abzubilden, sondern vor allem um Entwicklungen, die für Bibliotheken und ihre Mitarbeitenden relevant sein können.
Der KI-Praxisradar ist ausdrücklich eine private Initiative und kein offizielles Angebot der Bibliotheken SH. Natürlich überschneiden sich meine private und meine dienstliche fachliche Haltung an vielen Stellen – die Inhalte veröffentliche ich dort aber ausschließlich in eigener Verantwortung.
Wer sich über eine etwas stärker kuratierte Auswahl innerhalb der aktuellen Informationsflut freut, kann gern regelmäßig auf der Seite vorbeischauen. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Newsletter, der etwa alle zwei bis vier Wochen die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Wochen noch einmal kompakt zusammenfasst.”

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Schweizer Buchpreis 2026

«Königin der Nacht» von Lukas Bärfuss, «Hauptsache kein Zeitgeist» von Hayat Erdoğan, «Die Auster» von Yael Inokai, «Das grosse Eis» von Sonja Sophie Kreis und «Unwucht» von Sarah Elena Müller stehen auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2026 (via schweizerbuchpreis.ch).

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Kommt die CD zurück?

(via looprituals.de):

“Die CD, offiziell seit gefühlt zwanzig Jahren ausgemustert im Elektroschrott der Popkultur, verkauft sich 2026 wieder wie veganes Bananenbrot im Soho House. In den USA gingen zwischen Januar und Juni 17,5 Millionen CDs über die Ladentheke – ein Plus von 45,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 58,6 Prozent auf 171,1 Millionen Dollar (147 Mio. Euro).

Zum Vergleich: Vinyl, das ewige Lieblingskind der Nostalgie-Industrie, wuchs nur um knapp 21 Prozent auf 26,5 Millionen verkaufte Einheiten. Die CD überholt also gerade die Platte, die sie eigentlich längst hätte überholen sollen, aber bekanntlich läuft in der Popkultur nichts nach Drehbuch. (…)

Allerdings sind es nicht die Millennials, die im Keller noch ihre alte Anlage stehen haben und sich insgeheim nach dem Sound von 1997 sehnen. Es ist die Gen Z, die für das Verkaufsplus verantwortlich ist. So soll ein Großteil des CD-Booms aus Sonderauflagen von K-Pop-Acts, mit BTS als Zugpferd entstanden sein. Konkret gemeint sind aufwendig gestaltete Deluxe-Editionen mit Fotokarten, Stickern und Booklet, die man sich ins Regal stellt wie eine kleine Trophäe. Und zwar tatsächlich ins Regal stellt, denn: Etwa die Hälfte der Käufer:innen besitzt gar keinen CD-Player.”

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Lesekompetenz in der Schweiz rückläufig

Im aktuellen PISA-Bericht steht zum Thema Lesekompetenz u.a. (via PISA 2025 – Die Schweiz im Fokus):

“Die durchschnittliche Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz zeigt einen über die Jahre hinweg insgesamt rückläufigen
Trend: 2015 lag der durchschnittliche Wert im Lesen bei 492 Punkten, 2018 bei 484 Punkten, 2022 bei 483 Punkten und 2025 bei 470 Punkten
(siehe Abbildung 2.2.1). Die Unterschiede von 2025 zu den drei anderen Erhebungsjahren sind alle statistisch signifikant, die weiteren Unterschiede
– 2015 zu 2018 und zu 2022 sowie 2018 zu 2022 – nicht.

Bei den Vergleichsländern weist 2025 kein Land einen Leistungsanstieg im Lesen auf. Sowohl in Bezug auf die Unterschiede zwischen 2022 und 2025 als auch auf diejenigen zwischen 2018 und 2025 und zwischen 2015 und 2025 zeigt sich lediglich in Italien kein statistisch signifikanter Unterschied. In allen übrigen Vergleichsländern sind diese Unterschiede hingegen statistisch signifikant (siehe Abbildung 2.2.1). Auch der OECD-Durchschnitt sinkt kontinuierlich. 2025 liegt die durchschnittliche Lesekompetenz bei 461 Punkten, was einem Rückgang von 15 Punkten im Vergleich zu 2022, von
26 Punkten im Vergleich zu 2018 und von 32 Punkten im Vergleich zu 2015 entspricht (siehe Abbildung 2.2.1). Bis auf den Unterschied zwischen 2015 und 2018 sind alle Unterschiede statistisch signifikant.”

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Shortlist des Deutschen Buchpreises online

Die Jury hat diese sechs Romane für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2026 ausgewählt (via buchmarkt.de):

  • Shida Bazyar: Die Lücken (Kiepenheuer & Witsch, September 2026)
  • Franziska Gänsler: Orca (Kein & Aber, August 2026)
  • Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle (S. Fischer, August 2026)
  • Elias Hirschl: Schleifen (Paul Zsolnay, Januar 2026)
  • Peggy Mädler: Selbstregulierung des Herzens (Galiani Berlin, Februar 2026)
  • Dana Vowinckel: Anton und Alma (Suhrkamp, September 2026)
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Die neuen Erstklässler sind da!

“Die neuen Erstklässler sind da!” auf dem Youtube-Kanal der Kanti Wettingen:

“Neue Schule, neue Leute, neue Herausforderungen und jede Menge neue Eindrücke. Wir haben unsere 1.-Klässler gefragt, wie sie den Start an der Kanti Wettingen erlebten und wie ihr erster Eindruck war.”

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